Berechne deinen voraussichtlichen Geburtstermin in Sekunden – nach deiner letzten Periode und individueller Zykluslänge, nach dem IVF-Transfertag oder aus deiner aktuellen Schwangerschaftswoche.
Wähle den ersten Tag deiner letzten Regelblutung aus
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Wähle den ersten Tag deiner letzten Periode links aus – dein Ergebnis erscheint sofort hier.
Nur ein Richtwert
Der berechnete Termin ist ein Schätzwert. Nur vier bis fünf von hundert Babys kommen genau am errechneten Termin zur Welt.
Ärztliche Bestätigung
Dein Geburtstermin wird bei der ersten Vorsorgeuntersuchung per Ultraschall durch den Arzt bestätigt.
Flexibel anpassbar
Du kannst deinen Geburtstermin jederzeit in deinem Account anpassen, falls er sich ändert.
Der voraussichtliche Geburtstermin wird nach der Naegele-Regel bestimmt: Zum ersten Tag der letzten Periode werden 280 Tage addiert, also 40 Wochen. Klassisch rechnet man dafür sieben Tage dazu, drei Monate zurück und ein Jahr vor.
Die Formel unterstellt einen Zyklus von 28 Tagen mit Eisprung am 14. Tag. Ist dein Zyklus länger, verschiebt sich der Termin nach hinten, ist er kürzer, nach vorn – jeweils um die Differenz. Bei einem 32-tägigen Zyklus sind das vier Tage. Genau das rechnet der Rechner oben mit, wenn du deine Zykluslänge einstellst.
Nach einer künstlichen Befruchtung hilft die letzte Periode nicht weiter – der Zeitpunkt der Befruchtung ist ja bekannt. Gerechnet wird deshalb ab dem Transfertag. Vom Standardwert von 280 Tagen werden die 14 Tage bis zum Eisprung und das Alter des Embryos abgezogen. Oben im Rechner kannst du das über den Reiter „Nach IVF" direkt ausrechnen lassen:
Blastozysten-Transfer (Tag 5)
Transfertag + 261 Tage
Der Embryo ist beim Transfer fünf Tage alt: 280 − 14 − 5 = 261.
Transfer am Tag 3
Transfertag + 263 Tage
Der Embryo ist drei Tage alt: 280 − 14 − 3 = 263.
Eizellentnahme oder Insemination
Punktionstag + 266 Tage
Der Tag der Punktion entspricht dem Eisprung: 280 − 14 = 266.
| Verfahren | Rechnung | Warum |
|---|---|---|
| Blastozysten-Transfer (Tag 5) | Transfertag + 261 Tage | Der Embryo ist beim Transfer fünf Tage alt: 280 − 14 − 5 = 261. |
| Transfer am Tag 3 | Transfertag + 263 Tage | Der Embryo ist drei Tage alt: 280 − 14 − 3 = 263. |
| Eizellentnahme oder Insemination | Punktionstag + 266 Tage | Der Tag der Punktion entspricht dem Eisprung: 280 − 14 = 266. |
Deine Kinderwunschpraxis nennt dir den Termin in der Regel direkt beim Transfer. Weicht er von einer eigenen Rechnung ab, gilt der Wert aus der Praxis.
Meistens nicht genau am Tag: Nur etwa vier bis fünf von hundert Kindern kommen am errechneten Termin zur Welt. Bei einer ersten Schwangerschaft liegt die Geburt im Schnitt einige Tage darüber, bei späteren tendenziell etwas darunter.
vor SSW 37+0
Frühgeburt
SSW 37+0 – 41+6
Termingeburt
ab SSW 42+0
Übertragung
Das Fenster für eine termingerechte Geburt ist also gut fünf Wochen breit. Der errechnete Termin ist die Mitte einer Spanne, kein Stichtag – und er kann sich beim ersten Ultraschall noch verschieben.
Schwangerschaftswochen werden ab dem ersten Tag der letzten Periode gezählt, nicht ab der Befruchtung. Deshalb bist du rechnerisch schon in der fünften Woche, wenn der Test positiv wird. Die Angabe SSW 12+3 heißt: zwölf Wochen und drei Tage sind vollendet.
1. Monat · SSW 1–4
1. Trimester
Einnistung, der Test wird positiv
2. Monat · SSW 5–8
1. Trimester
Erste Beschwerden, das Herz beginnt zu schlagen
3. Monat · SSW 9–13
1. Trimester
Erster Ultraschall, das Risiko sinkt merklich
4. Monat · SSW 14–17
2. Trimester
Übelkeit lässt nach, der Bauch wird sichtbar
5. Monat · SSW 18–22
2. Trimester
Erste Kindsbewegungen, großer Ultraschall
6. Monat · SSW 23–26
2. Trimester
Das Baby reagiert auf Stimmen
7. Monat · SSW 27–31
3. Trimester
Schnelles Wachstum, Mutterschutz naht
8. Monat · SSW 32–35
3. Trimester
Kliniktasche packen, Geburtsvorbereitung
9. Monat · SSW 36–40
3. Trimester
Ab 37+0 gilt die Geburt als termingerecht
| Monat | Wochen | Trimester | Was in dieser Phase ansteht |
|---|---|---|---|
| 1. Monat | SSW 1–4 | 1. Trimester | Einnistung, der Test wird positiv |
| 2. Monat | SSW 5–8 | 1. Trimester | Erste Beschwerden, das Herz beginnt zu schlagen |
| 3. Monat | SSW 9–13 | 1. Trimester | Erster Ultraschall, das Risiko sinkt merklich |
| 4. Monat | SSW 14–17 | 2. Trimester | Übelkeit lässt nach, der Bauch wird sichtbar |
| 5. Monat | SSW 18–22 | 2. Trimester | Erste Kindsbewegungen, großer Ultraschall |
| 6. Monat | SSW 23–26 | 2. Trimester | Das Baby reagiert auf Stimmen |
| 7. Monat | SSW 27–31 | 3. Trimester | Schnelles Wachstum, Mutterschutz naht |
| 8. Monat | SSW 32–35 | 3. Trimester | Kliniktasche packen, Geburtsvorbereitung |
| 9. Monat | SSW 36–40 | 3. Trimester | Ab 37+0 gilt die Geburt als termingerecht |
Die Monate sind nicht gleich lang, weil ein Kalendermonat mehr als vier Wochen umfasst. Ausführlich erklärt findest du die Zählweise im Artikel SSW-Rechner: Schwangerschaftswoche und Geburtstermin einfach erklärt.
Der errechnete Termin bestimmt auch den Beginn der Schutzfrist: Sie startet sechs Wochen vor dem Termin, also mit SSW 34. Danach schließen sich acht Wochen an, bei Mehrlingen oder einer Frühgeburt zwölf. Verschiebt sich der Termin, verschiebt sich die Frist mit.
Damit steht auch der letzte Arbeitstag früh fest – praktisch für alle, die etwas zum Abschied planen. Ideen dafür stehen auf unserer Seite zum Geschenk zum Mutterschutz.
Nach der Naegele-Regel: Zum ersten Tag der letzten Periode werden 280 Tage addiert, also 40 Wochen. Klassisch rechnet man dafür sieben Tage dazu, drei Monate zurück und ein Jahr vor. Weicht dein Zyklus von 28 Tagen ab, verschiebt sich der Termin um die Differenz — bei einem 32-tägigen Zyklus also um vier Tage nach hinten. Unser Rechner macht das automatisch.
Hier ist der Transfertag der Ausgangspunkt, nicht die letzte Periode. Nach einem Blastozysten-Transfer an Tag 5 liegt der Termin 261 Tage später, nach einem Transfer an Tag 3 sind es 263 Tage, ab Eizellentnahme oder Insemination 266 Tage. Der Grund: Vom Standardwert von 280 Tagen werden die 14 Tage bis zum Eisprung und das Alter des Embryos abgezogen. Deine Kinderwunschpraxis nennt dir den Termin in der Regel direkt beim Transfer.
Nur etwa vier bis fünf von hundert Kindern kommen genau am errechneten Tag zur Welt. Bei einer ersten Schwangerschaft liegt die Geburt im Schnitt einige Tage nach dem Termin, bei späteren Schwangerschaften tendenziell etwas früher. Als termingerecht gilt jede Geburt zwischen SSW 37+0 und 41+6 — das Fenster ist also gut fünf Wochen breit.
Gezählt wird ab dem ersten Tag der letzten Periode, nicht ab der Befruchtung. Deshalb ist man rechnerisch schon in der fünften Woche, wenn der Test positiv wird. Die Angabe „SSW 12+3“ bedeutet: zwölf Wochen und drei Tage sind vollendet. Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen, gerechnet ab diesem ersten Tag.
SSW 24 liegt im sechsten Schwangerschaftsmonat und damit im zweiten Trimester. Die Zuordnung ist nicht ganz gleichmäßig, weil ein Monat länger als vier Wochen ist: Der sechste Monat umfasst SSW 23 bis 26, der siebte SSW 27 bis 31. Eine vollständige Übersicht aller neun Monate findest du in der Tabelle auf dieser Seite.
Ja, und das ist normal. Beim ersten Ultraschall zwischen SSW 8 und 12 lässt sich das Alter des Embryos über die Scheitel-Steiß-Länge genauer bestimmen als über die letzte Periode. Weicht das Ergebnis deutlich ab, korrigiert die Praxis den Termin — der neue Wert steht dann im Mutterpass und gilt.
ET steht für „errechneter Termin“ oder „Entbindungstermin“ und meint den nach der Naegele-Regel bestimmten Tag. Im Mutterpass findest du ihn oft als „ET“ oder „EGT“ für errechneter Geburtstermin. Es ist ein Rechenwert, kein Datum, an dem etwas passieren muss.
Sechs Wochen vor dem errechneten Termin — das ist der Beginn der Schutzfrist nach dem Mutterschutzgesetz. Nach der Geburt schließen sich acht Wochen an, bei Mehrlingen oder einer Frühgeburt zwölf. Verschiebt sich der Termin, verschiebt sich die Frist mit; die Tage vor der Geburt werden dabei nicht verrechnet.
Von SSW 37+0 bis 41+6 spricht man von einer Termingeburt. Davor gilt eine Geburt als Frühgeburt, ab SSW 42+0 als Übertragung. Nähert sich der Termin und passiert nichts, wird die Praxis engmaschiger kontrollieren und mit dir über das weitere Vorgehen sprechen.
Die Angaben sind allgemeine Orientierung und ersetzen kein Gespräch mit deiner Hebamme oder deiner Praxis – dort wird der Termin bestätigt und im Mutterpass eingetragen.